Die Entscheidung für eine biologische Arbeitsweise war schon getroffen bevor der Ziegenhof als solcher entstand. Dabei steht nicht nur die Frage im Mittelpunkt, ob chemische Dünger und Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt werden sollten, sondern auch und vor allen Dingen ein Leben und Arbeiten mit der Natur.

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Das Ziel der Biolandbetriebe ist die Kreislaufwirtschaft, das heißt in kleinem Rahmen so zu produzieren, dass die Tiere mit hofeigenem Futter ernährt werden können. Das spart nicht nur lange Transportwege sondern erhöht auch die Sicherheit, gute Lebensmittel produzieren zu können. Über sämtliche Zukäufe wie zum Beispiel zertifiziertes Mineralfutter wird bei der regelmäßigen Kontrolle Rechenschaft abgelegt.

Nachdem die Tierzahlen bei Bioland an das eigene bzw. regionale Futterangebot gekoppelt sind, werden Agrarfabriken indirekt verhindert. Zusätzlich wird den Tieren neben ausreichend Platz im Stall auch Weidegang garantiert.

Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten wird nicht nur mit Mist gedüngt, es wird außerdem mit Fruchtfolgen gearbeitet, also dem Wechsel verschiedener Getreidesorten, sowie Leguminosen. Durch gezielte Bodenbearbeitung wird Unkraut bekämpft sowie Bodenlebewesen gefördert.

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Der „Verzicht“ auf Pestizide kommt nicht nur den von uns produzierten Lebensmitteln zugute, es ist auch ein aktiver Beitrag zum Grundwasserschutz und schont Insekten, Frösche, Vögel und alle Tiere die sich in Feld und Flur bewegen.

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Weitere Infos auf der Bioland Seite